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Meniskus

Schon beim normalen Gehen, besonders aber bei Drehbewegungen sind die Menisken sehr hohen Druck- und Scherbelastungen ausgesetzt. Wenn eine Instabilität des Gelenkes (z.B. durch ein gerissenes Kreuzband) hinzukommt, verstärkt sich die Beanspruchung. Dadurch kann es plötzlich (z.B. bei Unfällen) oder allmählich (z.B. durch Ermüdungsvorgänge) zu Rissen im Meniskus kommen. Der instabile, gerissene Meniskus verursacht wechselnde Schmerzen bei bestimmten Bewegungen. Im schlimmeren Fall kann es zu einer Blockierung des Gelenkes kommen. Oft ist der Meniskusschaden mit einem Knorpelschaden kombiniert.  

Die Operation des Meniskus:
...ist nicht nur wegen der Schmerzen notwendig. Der gerissene Meniskus führt durch mechanische Belastung und durch anhaltende Entzündung im Gelenk zu Schäden am Gelenkknorpel. Die Operation wird ambulant und minimalinvasiv mit Hilfe der Arthroskopie durchgeführt. In den meisten Fällen ist das Meniskusgewebe so zerstört, dass es entfernt werden muss. In seltenen Fällen ( z.B. bei unfallbedingten Meniskusrissen im Rahmen einer Kreuzbandruptur) kann der Meniskus auch wieder arthroskopisch angenäht werden. Bei der Arthroskopie wird gleichzeitig das gesamte Gelenk begutachtet und evtl. Begleitschäden (z.B. am Knorpel) mit behandelt. Die Implantation eines Meniskusersatzes ist nur seltenen Einzelfällen vorbehalten und bisher noch in der Studienphase. Die Langzeitergebnisse sind noch nicht überzeugend.

Nach der Operation:
Wenn keine Knorpelschäden vorliegen, kann nach einer Teilresektion des Meniskus nach 3-4 Tagen auf Vollbelastung ohne Gehstöcke übergegangen werden. Die Fäden werden am achten Tag entfernt. Heparin-Injektionen vermindern die Thrombosegefahr